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Was ist eigentlich ein Transponder / RFID Ausweis ?

Um Mitarbeiter an einer Zeiterfassung oder Zugangskontrolle anzumelden bedarf es eines geeigneten Ausweises. Dies können Ausweismedien, Karten, Schlüsselanhänger oder biometrische Merkmale des Mitarbeiters selbst sein z.B.: Fingerabdrücke.

Als Standard im Markt haben sich dabei heute berührungslose Ausweisverfahren mit Hilfe sogenannter Transponder etabliert.

Transponderausweise gibt es in unterschiedlicher Form als Schlüsselanhänger, Checkkarte, Armband, Anhänger etc. Alle diese Ausweise enthalten einen Microchip und eine kleine Antenne. Dieser Chip arbeitet ohne eigene Batterie und erhält über ein Magnetfeld vom Terminal Strom (Das Magnetfeld ist übrigens völlig ungefährlich). Sobald der Transponder oder RFID Chip Strom vom Terminal erhält sendet er Daten an das Terminal. Die übertragene Ausweisnummer identifiziert dann eindeutig den Mitarbeiter. Durch das komplexe Verfahren ist solch ein Ausweis sehr schwer zu fälschen.

Dadurch, das der Transponder nur einige Zentimeter vor den Ausweisleser gehalten wird, entsteht kein Verschleiss. Das Terminal benötigt keine Wartung mehr und die Ausweise halten extrem lange. Eigentlich kann nur ein mechanischer Bruch den Ausweis zerstören. Dies ist bei Schlüsselanhängern nur sehr schwer möglich. Transponder in Kartenform sind hier offensichtlich empfindlicher.

Sind Transponder von Hersteller zu Hersteller beliebig austauschbar?

Das ist oft nicht der Fall, da es eine Fülle von sehr unterschiedlichen Transpondertypen gibt. Man sollte also, wenn man z.B. bereits eine Zugangskontrolle mit Transpondern hat, mit dem Hersteller eines geeigneten Zeiterfassungsgerätes klären, ob dieser das Transponderverfahren unterstützt.

ADC Terminals der Baureihe FT07 und Officetimer II ab Baujahr 2010 unterstützen alle gebräuchlichen Transponder im 125 kHz Bereich (EM4102, EM4150, Hitag1, Hitag2, HitagS). Darüberhinaus liefern wir auch Sonderleser für andere Transponderarten.